Dienstag, 11. März 2014

Sprechende Sadomaso-Pinguine in der Oase der Liebe

...ich schätze mal, wer bei diesem Titel stutzig wird, verfügt über ein  normal funktionierendes Hirn. Und wenn es nur in einem Einmachglas auf seinem Schreibtisch steht.
Und wer nicht stutzig wird, hat vermutlich den großartigen Film "Die Reise der Pinguine" gesehen. Ich meine, ihr kennt das sicherlich. Biologieunterricht, und auf einmal kommt die Ankündigung, über die sich jeder Schüler freut: Wir gucken einen Film!
Naiv, wie ich war, habe ich mich natürlich gefreut, hingesetzt und auf anderthalb Stunden Kino im Kleinformat gewartet.
Dass es dabei um Pinguine gehen sollte, hat mich nicht sonderlich gestört. Ökosysteme finde ich eigentlich auch ganz interessant, was konnte also schief gehen? Alles. Einfach alles.
Der Film ging los. Eine wunderschöne Landschaft, überall Schnee und Eis. Und dann: Pinguine. So weit war alles okay. Dann: Zoom auf einen der Pinguine. Und auf einmal eine gar zarte Stimme im Hintergrund, die fragt: "Wo seid ihr?"
An dieser Stelle hat meine Stirn zum ersten Mal die Tischplatte geküsst. Und wie ihr euch sicher denken könnt: Es wurde nicht besser. Ich meine, dass die in irgendwelchen Karawanen zu ihren Brutplätzen ziehen, ist okay. Dagegen habe ich ja gar nichts. Dass sie besagten Brutplatz aber als "Oase der Liebe" bezeichnet haben, fand ich leicht beunruhigend. Auf jeden Fall haben die dann angefangen, sich umeinander zu kloppen. Weil ja jeder 'nen Partner braucht und so. Wie beim Sportunterricht. Meine Sitznachbarin hat noch angemerkt, dass jeder fünfte männliche Pinguin schwul ist. Schätzchen, das hat es nicht besser gemacht. Wirklich nicht.
Unsere Protagonisten, ich nenne sie mal Gretel und Hugo, finden einander natürlich, und dann ist das tru luv auf den ersten Blick. Ein weiteres Zitat meiner Mitschülerin: "Die verarschen uns doch, die nehmen bestimmt immer andere Pinguine!"
Oh, habe ich schon erwähnt, dass es nicht besser wird? Es wird nicht besser. Danach kam nämlich der Pinguin-Softporno. Ja, das war genau so schlimm, wie es klingt. Sich paarende Pinguine, die irgendwas von Tänzen faseln. Yeah, da kommt doch Freude auf.
Und der richtig schlimme Teil kommt erst noch: Gretel und Hugo haben nämlich gebrütet. Und dabei mehr rumgejammert, als die durchschnittliche Mary Sue. Das war nicht mehr feierlich, glaubt mir. Aber okay. Richtig schlimm ist es erst geworden, als das geschlüpfte Küken irgendwann angefangen hat, zu sprechen.
Ich bin hysterisch lachend über meinem Tisch zusammengebrochen und habe gehofft, dass niemand auf die Idee kommt, dass ich in der Psychiatrie besser aufgehoben sein könnte.

Na ja. Unbemerkt ist mein sich mit jeder Minuten intensivierender Hass auf diesen Film jedenfalls nicht geblieben. Selbst mein Lehrer hat mir geschrieben, ich solle nicht zu viel von Pinguinen träumen, als ich ihm das Handout zu einem Referat habe zukommen lassen. Und auch den Satz "Ich mag das Geräusch, wenn dein Kopf gegen die Tischplatte klatscht" habe ich schon zu hören bekommen.
Ansonsten wäre vielleicht noch die Reaktion meiner Mutter erwähnenswert...
"Wie, die nennen das Oase der Liebe? Wieso denn nicht Oase der Sünde?"
"Na, weil das deren Brutplätze sind und so, deshalb Liebe..."
"Liebe? Unterhalten die sich oder *Wort, das im Internet aus welchem Grund auch immer dauernd zensiert wird* die?"
Abschließend möchte ich erwähnen, dass ich Pinguine inzwischen hasse. Und ich will nie wieder so einen Film sehen müssen. NIE. WIEDER.
Bitch, I might be.

Montag, 10. März 2014

Camp NaNoWriMo andere komische Dinge

Howdy, ihr da draußen!
And the madness begins... Wie man vielleicht schon am Titel erkennen kann. Denn tatsächlich werde ich dieses Jahr nicht nur am NaNoWriMo, sondern auch am zugehörigen Camp teilnehmen. Und wer mich kennt, kann sich schon vorstellen, dass da die Kacke am Dampfen sein wird.
Der Hintergrund ist ganz einfach: Ich habe einen wunderhübschen, gut durchdachten Plot mit Charakteren, die mir jetzt schon sehr sympathisch sind - und werde das nicht auf 50.000 Wörtern unterbringen können. Da ich zeitlich im November aber kaum mehr schaffen werde und außerhalb des NaNoWriMo nicht gerade strukturiert bin, schreibe ich einfach die eine Hälfte im April und die andere im November. Damit wäre ich dann in meinem dritten Jahr sogar ein Rebell. Yeah!
Im Ernst, ich freue mich da sehr drauf. Der Plot ist mir schon im Oktober eingefallen und hat mich teils etwas von meiner eigentlichen Geschichte abgelenkt. Und jetzt will ich die Geschichte unbedingt schreiben.
Was gibt es sonst noch neues?
Wer meinen Blog schon länger liest, weiß, dass meine Leute und ich früher relativ regelmäßig "Real-Life-Aktionen" veranstaltet haben - kleine Quests, die im Endeffekt darauf hinausgelaufen sind, dass wir einenader durch die halbe Stadt gejagt haben, Cosplaywochen und andere lustige Dinge.
Jetzt haben wir mit einem neuen Spiel angefangen: Erebos. Ja, das Spiel, über das ich das Gedicht im letzten Post geschrieben habe.
Das Prinzip ist ganz einfach: Unter den Spielern befindet sich einer, der den anderen anonym Befehle erteilt, die die Spieler ausführen müssen. Wenn sie sie nicht ausführen, erhalten sie eine Strafe oder ein DEAD END, das heißt, sie fliegen raus. Die Spieler müssen herausfinden, wer von ihnen die Befehle gibt, also Erebos ist. Wenn sie das schaffen, gewinnen sie, wenn alle anderen Spieler ein DEAD END haben, gewinnt Erebos. Das Ganze basiert auf dem Manga "Ousama Game".
Wir haben letzte Woche gespielt, und es war verdammt cool. Vor allem, weil alle anderen dachten, dass ich Erebos sei - war ich aber nicht, nur sein Spion.
Ich freue mich jedenfalls schon tierisch auf die nächste Runde.
So, das war's für heute, man liest sich!

Sonntag, 9. März 2014

Trickster

Trickster

A chessboard, its pawns, a player, the king
A game, so confusing and horrifying
One pawn kills the other, and now it's your move
Make the right choice and you might see the truth

The knight who was chosen to protect the king
The sacrifice he makes will ensure his win
Never complaining, dedicating his heart
Knows that he'll die, knew it from the start

Reach out your hand and move your last pawn
Now you will know how this sick game begun
Closing your eyes and holding your breath
Now it is over; and your fate is death

Ja, dank einem kleinen Spiel, das ich mit ein paar anderen Leuten gerade spiele, wurde ich mal wieder von einer kreativen Phase überrollt. Und dann auch noch auf Englisch. Yay.

Mittwoch, 26. Februar 2014

Es wird deep

Hallihallo,
der erste Post im neuen Jahr, yay! Ignorieren wir die Tatsache, dass es schon fast März ist (sorry, mein Real Life lenkt mich momentan etwas ab ;D) und kommen zur Sache.
Heute im Deutsch-SPK haben wir nämlich zehn Minuten Zeit bekommen, um unsere Gedanken zu einem Zitat aufzuschreiben, und ich dachte, ich zeige einfach mal, wie kreativ ich war. Achtung: Deep shit und eventuell ist es schwer, mir zu folgen. Immerhin habe ich meine Gedanken aufgeschrieben, das ist 'n bisschen durcheinander.

"Um die Gegenwart zu verstehen, muss man in die Vergangenheit blicken."
"I don't believe in god. There's no proof he exists. In a world where there isn't even proof of the future, the past exists. Even if it's tainted with misunderstandings and delusions, if the people themselves believe in it, the past is the truth to them. And, if you base your actions or your life around it, in a way, it's a type of god itself." (Izaya Orihara)
Die Ursache für alles, was in der Gegenwart geschieht, liegt in der Vergangenheit. Das betrifft nicht nur Ereignisse wie den zweiten Weltkrieg, dessen Ursprünge zum Teil schon im Vertrag von Versailles lagen, sondern auch die Persönlichkeit des Menschen, die Beziehungen zu seinen Mitmenschen und die Wünsche und Ängste, die in ihm ruhen. Menschen verändern sich, weil sie von bestimmten Ereignissen beeinflusst werden, und wenn man wissen will, wie jemand zu dem geworden ist, der er jetzt ist, muss man sich fragen, wie er vorher war und was es war, das ihn verändert hat, sonst wird man ihn nicht verstehen können. Die meisten Menschen werden von ihrer Vergangenheit mehr beeinflusst, als von allen anderen Dingen, machen ihr Verhalten von Erfahrungen, Versprechen oder Befürchtungen abhängig. Gerade die Dinge, die sie bereuen, beeinflussen sie am meisten, denn das sind die Dinge, die sie vorsichtig werden lassen.
Aber auch die eigene Persönlichkeit hat sich aus der Vergangenheit und den Erfahrungen, die man gemacht hat, entwickelt. Einen geliebten Menschen zu verlieren, enttäuscht zu werden, eine Entscheidung zu treffen, die man im Nachhinein bereut... Das alles sind Dinge, die einen verändern, nach und nach. Vielleicht das Verhalten, vielleicht die Art zu denken, vielleicht aber auch nur eine einzige Entscheidung, die man erst Jahre später treffen wird.
Der Grund dafür ist ganz einfach: Man kann alles ändern, nur die Vergangenheit nicht. Also versucht man, seine Gegenwart zu der Vergangenheit zu machen, an die man sich später erinnern möchte.
Aber wer  für seine Vergangenheit lebt, für die Dinge, die er bereut oder vermisst, wird von ihr beherrscht und sie tatsächlich zu seinem Gott.

Dienstag, 31. Dezember 2013

Jahresende-Meme II

Soo, wie letztes Jahr bekommt ihr, bevor ich zur Silvesterparty gehe, ein kleines Meme. Die Fragen sind die Gleichen wie letztes Jahr, nicht, weil ich unkreativ oder zu faul zum Suchen war, sondern einfach für den Vergleich.


1. Was hast du 2013 gemacht, was du noch nie zuvor gemacht hast?
Hmm, da gibt es mehrere Dinge... Ich nehme einfach mal wirklich ernsthaft gezeichnet. Sonst waren das nur so Kritzeleien aus Langeweile und zwischendurch, aber dieses Jahr habe ich ein paar Zeichnungen auf DIN-A-3-Papier gemacht und coloriert, die ich sogar selber wirklich schön fand.

2. Hast du deine Neujahrs-Vorsätze gehalten und wirst du 2014 wieder Vorsätze fassen?
Nein, ich fasse grundsätzlich keine Vorsätze. Die sind eine Woche später eh vergessen, und wenn ich etwas in einem Leben verändern will, dann mache ich das einfach, dafür brauche ich nicht extra einen Anlass.

3. Hat jemand aus deinem engeren Bekanntenkreis Nachwuchs bekommen?
Nö.

4. Ist jemand aus deinem engeren Bekanntenkreis gestorben?
Glücklicherweise nicht.

5. Welche Länder hast du besucht?
Im Ausland war ich dieses Jahr nicht, aber dafür zweimal in Berlin.

6. Was wünschst du dir 2014, was du 2013 nicht bekommen hast?
Nichts. Ich bin wirklich zufrieden mit dem, was das Jahr so gebracht hat.

7. Welches Datum in 2013 ist für dich unvergesslich und warum?
Haha, es gibt wirklich ein Datum, das ich garantiert nicht vergessen werde, aber das ist ein Geheimnis, psst...

8. Was war dein größter Erfolg in 2013?
Ich habe in Mathe wieder eine zwei. IN YOUR FACE, *schlechte Mathelehrerin, deren Namen ich aus rechtlichen Gründen nicht erwähnen werde*.

9. Was war dein größter Misserfolg in 2013?
Vermutlich meine Bioklausur, nur sechs Punkte. Aber hey, wenn das der größte Misserfolg war, heißt das ja, dass meine anderen Noten ganz schön gut sein müssen, hm? ;)

10. Warst du länger krank oder verletzt?
Ja, im Januar habe ich mir eine richtig üble Grippe eingefangen, ich lag eine ganze Woche flach.

11. Was war das Beste, was du 2013 gekauft hast?
Gute Frage. Dieses Jahr habe ich mir viele schöne Sachen gekauft, aber ich glaube, das Beste war das Buch "Erebos". Definitiv nicht das Teuerste, aber ich liebe es einfach. Kann ich nur weiterempfehlen.

12. Wessen Verhalten war es wert, gefeiert zu werden?
Klingt 'n bisschen klischeehaft, aber das meiner Mutter. Hey, kommt schon, wer mit einem bei Liebeskummer Zombiefilme guckt und tonnenweise Süßigkeiten isst und das alles aus Intuition schon organisiert hat, bevor er überhaupt Bescheid wusste, ist doch echt der Hammer, oder?

13. Wessen Verhalten hat dich entsetzt und deprimiert?
Da fällt mir gerade spontan niemand ein.

14. Wofür hast du das meiste Geld ausgegeben?
Für das Datum, das ich niemals vergessen werde.

15. Worüber hast du dich wirklich extrem aufgeregt?
Über irgendwelche Vollpfosten, die der Meinung waren, es sei ach so lustig, mal eben das Intranet von Nordkorea zu hacken und auf Twitter Bilder von Kim Jong Un mit Schweineschnauze zu posten. Nein, im Ernst, geht's noch? So von wegen Öl ins Feuer gießen und so.

16. Welches Lied wird dich immer an 2013 erinnern?
Haitoku no Kioku ~The Lost Memory~. Einfach, weil ich es 2013 gefunden habe und es mich wahnsinnig beeindruckt hat.

17. Wenn du 2013 (momentane Zeit) mit 2012 (ein Jahr zurück) vergleichst, dann bist du jetzt:
a) glücklicher oder trauriger?
Was das angeht, hat sich wohl nicht viel verändert. Liegt aber irgendwie an mir, ich versuche immer, aus allen Situationen das Beste zu machen - Trauerkloß steht mir einfach nicht. ;)

b) dünner oder dicker?
Dieses Jahr habe ich ein bisschen abgenommen.

c) reicher oder ärmer?
Etwa gleich. Glaube ich.

18. Was hättest du gerne mehr gemacht?
Gelesen, wie letztes Jahr. Seht den Tatsachen ins Auge: Man kann gar nicht genug lesen.

19. Wovon hättest du besser weniger gemacht?
Hmm, ich hätte mich vielleicht weniger über andere Leute aufregen sollen. Ich glaube, mein Geduldsfaden war dieses Jahr ein bisschen kurz.

20. Wie hast du in diesem Jahr Weihnachten verbracht?
Zusammen mit meiner Familie, wie immer. Weihnachten ist für mich einfach ein Familienfest.

21. Mit wem hast du am meisten telefoniert?
Mit Chreeper.

22. Hast du dich 2013 verliebt?
Nein.

23. Wie viele One-Night-Stands hattest du?
Ich kann die Antwort vom letzten Jahr so stehen lassen...
Ich hatt noch nie einen One-Night-Stand. Ich bin Jungfrau.

24. Wie heißt deine Lieblingssendung im TV?
Doctor Who.

25. Hasst du jemanden jetzt, den du letztes Jahr gleiche Zeit noch nicht gehasst hast?
Nö. Den Hintergrund habe ich letztes Jahr schon erklärt, das spare ich mir an dieser Stelle.

26. Wie heißt das beste Buch, das du in diesem Jahr gelesen hast?
Von den Büchern, die ich vorher noch nicht gelesen habe, war es Erebos.

27. Welches war deine tollste musikalische Entdeckung 2013?
VanaN'Ice, Servant of Evil, JoyDreamerJourney oder Synchronicity, dazwischen kann ich mich nicht wirklich entscheiden. Hat alles irgendwas mit Vocaloid zu tun, aber das kannte ich ja vorher auch schon.

28. Was hast du dir gewünscht und auch bekommen?
Ziemlich viele Dinge, ich bin echt ein Glückspilz (und habe liebe Eltern).

29. Was hast du dir gewünscht und NICHT bekommen?
Ein Regenbögen pupsendes Einhorn. Aber man kann nicht alles haben.

30. Welcher war dein Lieblingsfilm in diesem Jahr?
Okay, nennt mich Nerd, aber es war "Sophie Scholl - Die letzten Tage".

31. Was hast du an deinem diesjährigen Geburtstag gemacht und wie alt bist du geworden?
Party, ist doch klar! Ich bin schließlich sechzehn geworden.

32. Welches Ereignis oder welche Sache würde das Jahr 2013 für dich um ein vielfaches zufrieden stellender machen?
Öhm... Hmm... Können wir nochmal über das Einhorn sprechen?

33. Wie würdest du deinen persönlichen Modestil in 2013 bezeichnen?
Keine Ahnung. Auffällig?

34. Was hielt dich geistig gesund?
Schreiben.

35. Welche bekannte Persönlichkeit hat dir 2013 am besten gefallen?
Muss es nur eine einzige sein? Eigentlich alle Jungs von the GazettE. Und wieder eine Antwort vom letzten Jahr, die ich stehen lassen kann.

36. Welcher politische Sachverhalt hat dich 2013 am meisten aufgewühlt?
HALLO, NSA!

37. Wen vermisst du?
Lili. Sie ist kurz nach den Sommerferien nach Spanien gezogen, und sie fehlt mir ganz schön.

38. Welches war deine beste neue Bekanntschaft in 2013?
Haha, Natsu, schätze ich. Der Kleine ist echt cool!

39. Nenn uns deine wertvollste Lebenslektion, die du 2013 gelernt hast.
Dass ich Willowfield um Gottes Willen keine Bonbons essen lassen sollte.

40. Zitiere einen Liedtext oder ein Gedicht, das dein Jahr 2013 am besten zusammenfasst.

Vorüber die Flut.
Noch braust es fern.
Wild Wasser und oben
Stern an Stern.
Wer sah es wohl,
O selig Land,
Wie dich die Welle
Überwand.
Noch braust es fern.
Der Nachtwind bringt
Erinnerung und eine Welle
Verlief im Sand.
-Rainer Maria Rilke

Sonntag, 8. Dezember 2013

Gary Stu?

Hallihallo,
diejenigen von euch, die auch schreiben, kennen das Problem sicher: Man sitzt vor seinem PC, tippt unschuldig vor sich hin - und stellt sich plötzlich die Frage, ob der megacoole Charakter, dessen Geschichte man gerade erzählt, vielleicht eine Mary Sue oder, bei Jungs, ein Gary Stu ist.
Genau auf das Problem bin ich auch gestoßen, und zwar bei Jacky. Ich meine, Auftragskiller, mega-badass, dezent problematische Vergangenheit... Wonach klingt das sofort? Jepp. Für Menschen wie mich, die nach solchen Feststellungen in Zweifeln versinken, gibt es im Internet wunderhübsche Tests, durch die man seine Charaktere jagen kann. Also, ich spreche hier nicht von Zehn-Fragen-Tests auf testedich, sondern von vernünftigen, durchdachten Tests, bei denen wirklich auf jeden einzelnen Aspekt eingegangen wird. Der, den ich gemacht habe, nämlich dieser hier, besteht aus wirklich vielen Fragen (allein der erste Teilabschnitt aus 94) und ist somit recht zuverlässig. Ich habe mich einfach mal davorgeklemmt, und hier ist das Ergebnis: Jack erzielt bei dem Test sieben Punkte. Für die, die zu faul sind, die Website aufzurufen, ist hier die Skala:

0-5 Points
Fanfiction & MMO/RPG/Original Fiction: 
If your score isn't this low from clicking several De-Suifiers, it may be possible that your character is poorly-developed yet, or a potential Anti-Sue or Hood Ornament.

5-16 Points
Fanfiction & MMO/RPG/Original Fiction: 
Very low chance your character is a Mary Sue. Usually a very safe range to be in.

17-21 Points
Fanfiction: 
Low-to-moderate chance your character is a Mary Sue. Generally a safe range to be in.
MMO/RPG/Original Fiction: 
Low chance your character is a Mary Sue.

22-29 Points
Fanfiction: 
Moderate-to-high chance your character is a Mary Sue. Still a safe-ish range to be in.
MMO/RPG/Original Fiction: 
Low-to-moderate chance your character is a Mary Sue.

30-35 Points
Fanfiction & MMO/RPG/Original Fiction: 
High-to-very high chance your character is a Mary Sue. Risky range to be in.

36-49 Points
Fanfiction & MMO/RPG/Original Fiction: 
Extremely high chance your character is a Mary Sue. VERY risky range.

50+ Points
Fanfiction & MMO/RPG/Original Fiction: 
Your character is almost certainly a Mary Sue, and a bad one at that. On the odd chance that xe isn't, it's most likely you didn't read the instructions properly (some people don't do this, which causes freakishly high scores). If it's the latter case, read the instructions and take the test again.

Um Jack muss ich mir also keine so großen Sorgen machen, wie ich dachte, auch wenn der Test natürlich nicht zu hundert Prozent zuverlässig ist - Harry Potter erzielt da ganz schön viele Punkte. Aber ich kann ihn trotzdem nur empfehlen, vor allem, wenn man noch am Anfang der Geschichte (oder sogar noch bei der Planung der Charaktere) ist. Ich persönlich finde ihn jedenfalls ziemlich hilfreich, und einige von den Fragen enthalten wirklich gute Tipps, die es sich umzusetzen lohnt.

Montag, 2. Dezember 2013

Twenty words that began forever II

Heyho, meine Lieben,
wie ihr vielleicht bemerkt habt, war letzten Monat nicht so viel los. Na ja, hier jedenfalls. Ich hatte mir vorgenommen, jeden Tag über den NaNoWriMo zu berichten! Wirklich! Aber jedes Mal, wenn ich es wollte, habe ich mir gedacht "Wenn du bloggen kannst, kannst du auch schreiben", also ist daraus nichts geworden. Dafür war ich schon am 25. mit den 50.000 Wörtern fertig. Oh, und vermutlich werde ich bald anfangen, meine Geschichte hochzuladen. Vielleicht sogar schon heute, mal gucken.
Ansonsten habe ich, genau wie letztes Jahr "Twenty words that began forever" ausgefüllt. Natürlich mit meiner aktuellen Geschichte. Manche dieser Dialoge stehen so tatsächlich in der Geschichte, andere hätten gut gepasst, aber ich habe sie aus verschiedenen Gründen wieder verworfen. Wie auch immer, viel Spaß!

Twenty words that began forever

„Wirklich?“
„Ja, aber wenn ich es noch einmal sagen muss, überlege ich es mir vielleicht anders.“
„Danke.“
„Ist schon gut.“

Nineteen words that made us laugh

„Ehm...“
„Was gibt es denn?“
„Gar nichts, ich wollte euch nur unterbrechen.“
„Wieso das denn, bist du unsere Mutter?“

Eighteen words that nearly ended it all

„Was ist das?“
„Eine HK P30. Das ist eine Waffe, die extra für die Polizei konzipiert wurde.“
„Aber...“

Seventeen words that betrayed me

„Woher weiß ich, dass du nicht derjenige bist, sie getötet hat?“
„Das hätte ich nie...“
„Sicher...“

Sixteen words that meant the world to me

„Ich bin irgendwie froh, dass du mich gefunden hast...“
„Tatsächlich?“
„Ja. Also... Dass du es warst.“

Fifteen words that engulfed me in my wake

„Du musst dir wirklich keine Sorgen um mich machen.“
„Sicher, Kleiner?“
„Sie kommen nicht wieder.“

Fourteen words that woke me up

„Wusstest du das nicht?“
„Ich wollte so sehr glauben, dass du nicht so bist.“

Thirteen words that created the bridge

„Hätte ich gewusst, dass jemand hinter ihr her war, hätte ich alles getan...“

Twelve words that broke my heart

„Ja, verdammt, ich habe dich gerettet.“
„Ja...“
„Ich bereue es jetzt schon.“

Eleven words that sealed our fates

„Kleiner, du bist echt ein Trottel. Natürlich sind wir gekommen!“
„Jack...“

Ten words that cured our boredom

„Klar, wozu brauchst du das denn?“
„Nur so.“
„Na schön.“

Nine words that drove me mad

„Du bist ein verdammter Mörder!“
„Und?“
„Ich hasse dich.“

Eight words that scared the wits out of me

„Ich muss hier weg. So schnell wie möglich.“

Seven words that made me fall back in love with you

„Ich denke, das spielt keine Rolle, oder?“

Six words that seduced me

„Bleib, so lange es nötig ist.“

Five words that overjoyed me

„Alles okay.“
„Gott sei Dank.“

Four words that took us to the skies

„Ich freue mich darauf...“

Three words that I hated

„Mag sein. Und?“

Two words that saved us from falling

„Bleib hier...“

One word that started it all

„Bitte...“