Mittwoch, 2. Januar 2013

Aku ni wa aku o

"Me ni wa me o. Ha ni wa ha o. Aku ni wa aku o." Welchem Fan von Code:Breaker sind diese Worte unbekannt? Absolut keinem. Und diesen tollen Anime habe ich soeben zu Ende gesehen. Kei-chan, solltest du das hier lesen: Klick es weg. Übelster Spoileralarm.

Ja, ich habe mir bei der letzten Episode die Augen ausgeheult, aber das mit gutem Grund. Und wehe, die Schweine machen keine zweite Staffel, das können die unmöglich so stehen lassen! Ich muss den Manga unbedingt weiterlesen, wenn ich denn mal an die restlichen 14 Bände komme. Aber gut, kommen wir zu dem, um das es in diesem Blogpost eigentlich geht: Meine fünf Cent.

Mein Lieblingscharakter... Nun, schwer zu sagen, ich hänge an jedem einzelnen, aber letztendlich konnte ich mich wirklich nicht entscheiden. Besonders angetan haben es mir natürlich die Code:Breaker. Die eigentliche Protagonistin, Sakura Sakurakoji, fand ich wiederum nicht sonderlich charakterstark. Um es kurz zu sagen: Sie war eigentlich nur da und hat mit ihrem Pazifismus genervt (der in diesem Fall tatsächlich einfach nur nervig war) und den Plot am wenigsten vorangetrieben. Man hätte theoretisch sehr gut auf sie verzichten und die Geschichte aus der Sicht von Rei Ogami erzählen können, der dann zwar wesentlich mysteriöser gewesen wäre, sich aber wenigstens nicht mit ihr hätte rumschlagen müssen.
Außerdem wurde in der ersten Folge noch ganz groß erzählt, dass sie den vierten Dan im Judo hat. In der letzten Folge wir sie von Hitomi angegriffen und gewürgt und rührt keinen Finger, um sich zu befreien. Tatsächlich scheinen ihre Fähigkeiten einfach spontan zu versagen, wenn es gerade zum Plot passt, was in meinen Augen eine Schwäche ist.

Der Charakter, der am unsympathischsten war, war definitiv der Premierminister. Wie er sich seinen Kindern gegenüber verhalten hat, fand ich wirklich widerlich, außerdem ist er im Allgemeinen sehr skrupellos.

Insgesamt ist der Anime wirklich toll. Ich habe zwar teils das Gefühl, dass einiges aus anderen Animes übernommen wurde, aber dennoch sollte man ihn sich nicht entgehen lassen. Die Charaktere sind toll gestaltet und nicht nur oberflächlich, die Story ist fesselnd und hat einen ganz eigenen Charme. Wer es noch nicht geguckt hat, sollte das schnell nachholen!

Quelle: https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgaQwFOZ9vteqraVFfHkONAPJLApnNJtUVubX5m59QsqyFsalmePSF1ra2NHHZveX1uFhyphenhyphenq9axH8Bwpprjm1rXGdhQIakJHlx_-NKWE-8IAgj2cftMIFJKPfto0OoUdVQuR36ct0S6d_ogC/s1600/Code-Breaker.600.1297384.jpg

Pichus lieben Seifenblasen

Ein Foto, das ich neulich auf Malaicas Blog gefunden habe. Es ist schon etwas älter, aber der Tag war wirklich einfach nur toll. Ist wohl an der Zeit, dass ich das Cosplay mal wieder raussuche.
Und ja, Pichus lieben Seifenblasen wirklich.

Montag, 31. Dezember 2012

Jahresende-Meme

Da ich mich erst nachher auf den Weg zur Party mache, beschäftige ich mich so lange mit diesem Meme. Dann mal los.

1. Was hast du 2012 gemacht, was du noch nie zuvor gemacht hast?
Hmm, ich hab zum ersten Mal Sushi gegessen. War extremst lecker!

2. Hast du deine Neujahrs-Vorsätze gehalten und wirst du 2013 wieder Vorsätze fassen?
Nö, das tu ich nie. Nach einer Woche vergesse ich die sowieso.

3. Hat jemand aus deinem engeren Bekanntenkreis Nachwuchs bekommen?
Nee, das wäre auch etwas awkward. Für Teenager-Schwangerschaften hab ich nicht so viel übrig.


4. Ist jemand aus deinem engeren Bekanntenkreis gestorben?
Gott sei Dank nicht.

5. Welche Länder hast du besucht?
Ich war in England.

6. Was wünschst du dir 2013, was du 2012 nicht bekommen hast?
Uhm... Eigentlich bin ich ganz zufrieden.

7. Welches Datum in 2012 ist für dich unvergesslich und warum?
Der 13. September. An dem Tag bin ich mit dem wundervollsten Menschen der Welt zusammengekommen.

8. Was war dein größter Erfolg in 2012?

Den NaNoWriMo zu gewinnen.

9. Was war dein größter Misserfolg in 2012?

Das Fußballturnier. FRAGT NICHT.

10. Warst du länger krank oder verletzt?

Nee, ich glaube nicht.

11. Was war das Beste, was du 2012 gekauft hast?

Monster Hunter Tri.

12. Wessen Verhalten war es wert, gefeiert zu werden?

Das von Malaica, Laura und Willowfield. Fällt mir grad so spontan ein. Malaica ist einfach immer lieb und sorgt sich um alle. Mit Willow kann man wunderbar reden und er hilft einem immer, wenn man Probleme hat. Und Laura hat es geschafft, über ihren Schatten zu springen und endlich mal die "uncoolen" Leute kennen zu lernen. Vor so etwas habe ich echt Respekt.

13. Wessen Verhalten hat dich entsetzt und deprimiert?

Das meiner Ex.

14. Wofür hast du das meiste Geld ausgegeben?

Ich denke, entweder Bücher, Mangas oder Cosplays. Das ist echt schwer zu sagen.

15. Worüber hast du dich wirklich extrem aufgeregt?

Über ACTA. Fuck that shit.

16. Welches Lied wird dich immer an 2012 erinnern?

Call me maybe. Einfach deshalb, weil meine Mutter und ich das ständig zusammen singen, uns kaputt lachen und das echt total viel Spaß macht.

17. Wenn du 2012 (momentane Zeit) mit 2011 (ein Jahr zurück) vergleichst, dann bist du jetzt:

a) glücklicher oder trauriger?
Glücklicher.

b) dünner oder dicker?

Ich glaub, ich hab etwas zugenommen.

c) reicher oder ärmer?

Reicher. Hab in den Ferien gejobbt.

18. Was hättest du gerne mehr gemacht?

Gelesen.

19. Wovon hättest du besser weniger gemacht?

Vielleicht hätte ich etwas weniger Schokolade essen sollen.

20. Wie hast du in diesem Jahr Weihnachten verbracht?

Zusammen mit meiner Familie.

21. Mit wem hast du am meisten telefoniert?

Uhm... Ich telefoniere so gut wie nie, aber wenn man es aufrechnet, dann wahrscheinlich mit Kei-chan.

22. Hast du dich 2012 verliebt?

Jap~

23. Wie viele One-Night-Stands hattest du?

Ich hatt noch nie einen One-Night-Stand. Ich bin Jungfrau.

24. Wie heißt deine Lieblingssendung im TV?

The Big Bang Theory.

25. Hasst du jemanden jetzt, den du letztes Jahr gleiche Zeit noch nicht gehasst hast?

Hassen ist ein ziemlich großes Wort. Klar gibt es Leute, mit denen ich mich nicht mehr gut vertrage, aber so weit würde ich dann doch nicht gehen. Also nein.

26. Wie heißt das beste Buch, das du in diesem Jahr gelesen hast?

Kommt drauf an, ob es ein neues Buch sein muss oder eines, das ich schon gelesen hab. Von denen, die ich schon vorher hatte, ist es definitiv - ARGH! Jetzt kann ich mich nicht zwischen Harry Potter und Winnetou entscheiden. Von den neueren Büchern wäre es Death Note - Another Note: The Los Angeles BB Murder Cases.

27. Welches war deine tollste musikalische Entdeckung 2012?

Ich hab zum ersten Mal von so genannten "Trap Singers" gehört und bin auf diese Weise auf Piko und Sekihan gestoßen. Wie die singen, das ist echt unglaublich...

28. Was hast du dir gewünscht und auch bekommen?

Mehrere Dinge, aber das, was gerade am präsentesten ist, ist die Tasche von the GazettE. Meine Mutter ist halt die Beste.

29. Was hast du dir gewünscht und NICHT bekommen?

Ehm, eigentlich nichts. Wie schon gesagt, ich bin ziemlich zufrieden.

30. Welcher war dein Lieblingsfilm in diesem Jahr?

Weiß ich gar nicht so genau. Bücher merke ich mir eher als Filme.


31. Was hast du an deinem diesjährigen Geburtstag gemacht und wie alt bist du geworden?

Argh, das ist doch schon fast wieder ein Jahr her! Aber ich weiß auf jeden Fall, dass ich zusammen mit meiner Familie gefeiert hab. Und ich bin fünfzehn geworden.

32. Welches Ereignis oder welche Sache würde das Jahr 2012 für dich um ein vielfaches zufrieden stellender machen?

Peinlich, aber mir fällt nichts ein.

33. Wie würdest du deinen persönlichen Mode Style in 2012 bezeichnen?

Ziemlich durcheinander.


34. Was hielt dich geistig gesund?

Schreiben.

35. Welche bekannte Persönlichkeit hat dir 2012 am besten gefallen?

Muss es nur eine einzige sein? Eigentlich alle Jungs von the GazettE.

36. Welcher politische Sachverhalt hat dich 2012 am meisten aufgewühlt?

Und wieder sind wir bei ACTA gelandet. Das wird mich immer aufregen, versprochen.

37. Wen vermisst du?

Ann-Kathrin, meine allerälteste Freundin. Wir sind am gleichen Tag im gleichen Krankenhaus geboren und haben immer noch Kontakt. Leider wohnen wir inzwischen ziemlich weit auseinander.

38. Welches war deine beste neue Bekanntschaft in 2012?

Da gibt es mehrere Leute...

39. Nenn uns deine wertvollste Lebenslektion, die du 2012 gelernt hast.

Gurken sind keine Rudeltiere.

40. Zitiere einen Liedtext oder ein Gedicht, das dein Jahr 2012 am besten zusammenfasst.

Uhm... Okay, mach ich. Cassis von the GazettE. Ich hoffe, alle anwesenden können Japanisch.



zutto kurikaeshiteta zutto kanashimasete bakari datta
kitto anata sae mo kizutsukete boku wa ugokenu mama
anata ni fureru koto ga naze konna ni kurushii no desu ka?
kitto onaji koto wo kurikaeshite anata wo ushinatte shimau no ga kowakatta kara
yori sou koto de nuguou to shita wasurekirenakatta hi wo
anata wa nani mo kikazu ni kono te wo nigettekureta ne
ashita anata no kimochi ga hanarete mo
kitto kawarazu ai shiteiru.
ashita anata ni boku ga mienakute mo
kitto kawarazu ai shiteiru.
I will walk together, the future not promised
It keeps walking together, to the future in which you are..
tsurai koto sae wasureru kurai
anata wo omotteiru
aenai yoru wo kazoeru tabi ni
kogareru mune
kake chigai no sabishisa tsunoru dou ka hitorikiri de nakanaide
donna ni hanareteite mo shinjiaeru futari de iyou
dou ka kono mama waratteitai
anata wo kizutsuke sasenaide
toki ga tatsu tabi usurete itta
anna omoi kurikaeshitakunai
ashita anata no kimochi ga hanarete mo
kitto kawarazu ai shiteiru
ashita anata ni boku ga mienakute mo
kitto kawarazu ai shiteiru.
dou ka boku dake wo mitsumeteite
dou ka kono te ga tokenu you
I will walk together, the future not promised
It keeps walking together, to future in which you are...

Samstag, 29. Dezember 2012

Vampirismus - damals und heute

Heyho, meine Lieben,

heute beschäftigen wir uns mit einem Thema, das viele sicherlich als unsachlich und weit hergeholt bezeichnen würden. Ist es an sich auch. Wie der Titel schon sagt, es geht um die lieben Stiftzähnchen. Denn so kann man sie inzwischen getrost nennen - was Twilight nicht vernichtet hat, wurde von House of Night in Stücke gehackt. So weit, so gut, aber vielleicht sollte ich noch etwas weiter ausholen. Dieser Post hier wurde durch ein Interview mit dem Vampirologen Friedhelm Schneidewind angeregt. Das ganze Interview ist hier nachzulesen. Wir brauchen und nur mit einem Abschnitt zu beschäftigen, und zwar mit diesem hier.

Die wenigsten Vampire reagieren noch auf die klassischen Abwehrmethoden wie Kreuze, Knoblauch oder Tageslicht. Stattdessen sind sie im Alltag angekommen, sie wandeln unter uns und wollen akzeptiert werden (z.B. in der Serie "True Blood"), trinken Tierblut oder künstliches Blut. Kurz: Sie wurden gezähmt. Kann man von einer Domestizierung der Vampire sprechen?

SCHNEIDEWIND: Vampire spielen immer mehr eine Rolle des Alltäglichen. Sie sind nicht mehr mythisch, nicht mehr außergewöhnlich. Die Wesen kommen immer mehr bei uns an, sie stehen in unseren Türen, uns gegenüber. In Horrorgeschichten ist der Schrecken aber immer ein Mythischer. Das eigentlich Gefährliche ist ja immer das Übernatürliche. In Stephenie Meyers Romanen wird hingegen alles erklärt. Das macht die Vampire ein Stück harmloser. In dieser Hinsicht kann man tatsächlich von einer Domestizierung sprechen. Letzen Endes verkörpern sie sogar das Gute und werden zu Helden.

So weit, so gut. Und jetzt nehmen wir das ganze systemathisch auseinander. Na, freut ihr euch schon?
In einem Punkt muss ich dem Vampirologen (ich wusste bis eben nicht einmal, dass es sowas gibt – ganz schön schräg) recht geben: Es ist das Mysthische, was Vampire so faszinierend macht. Bis vor wenigen Jahren hat man damit noch den gnadenlosen Jäger assoziiert, der nachts durch die dunklen Gassen einer Stadt schleicht, um über sein ahnungsloses Opfer herzufallen und es bis auf den letzten Blutstropfen auszusaugen.
Und dann kam Glitzer-Edward, der wohl irgendwann mal einen Bastelladen überfallen und sämtliche Strasssteine geklaut hat, und seine Clique. Und das Image war im Eimer. Ich fasse einmal kurz zusammen, was über die Knuddel-Cullens bekannt ist:

-Sie glitzern in der Sonne
-Sie haben goldene Augen (auch wenn ich Atheist bin... Himmel, hilf!)
-Sie trinken Tierblut
-Sie versuchen, sich in die menschliche Gesellschaft einzugliedern
-Sie sind quasi unkaputtbar
-Sie sind eine große, glückliche Familie und haben sich alle lieb
-Sie wollen niemandem was böses (pazifistische Vampire? Hat jemand meine Schüssel gesehen?)

Zu den Vampiren im Allgemeinen kann man hier ergänzen, dass sie rote Augen haben und sich weitgehend von den Menschen fernhalten. Nur die Cullens tanzen aus der Reihe.

Fairerweise muss ich einräumen, dass ich die Bücher ebenfalls gelesen habe und damals ziemlich toll fand. Ich war zwölf. Und – Gott sei Dank – war mein Lieblingscharakter nicht etwa die ach so tollpatschige und ungeschickte Bella, die sich hinterher in eine Glitzer!Vampir!Sue verwandelt, sondern Jane. Dafür muss ich mich echt bei meinem jüngeren Ich bedanken, denn Jane ist tatsächlich cool und bis zu einem gewissen Grad mag ich sie immer noch sehr gerne. Wenn sie nicht glitzern würde, wäre sie vielleicht immer noch einer meiner absoluten Favoriten im Allgemeinen. Warum?
Weil Jane noch ein halbwegs vernünftiger Vampir ist. Zu dem „halbwegs“ kommen wir gleich. Sie hat rote Augen, trinkt Menschenblut und ist einfach nur ein sadistisches Miststück. Das entspricht schon eher einem ordentlichen Vampir. Dass sie und ihre Kollegen – jetzt sind wir beim „halbwegs“ - im Untergrund leben und ihre Beute mit der albernen Touristennummer in eine Falle locken, anstatt jagen zu gehen und ihrer Macht als Vampire gerecht zu werden, finde ich allerdings schon etwas lächerlich. So, mit Twilight wären wir erst einmal fertig.

Kommen wir zu House of Night. Auch hier erst einmal eine Zusammenfassung. Was wissen wir über die HoN-Vampire?

-Sie trinken Menschenblut
-Wenn sie dies tun, werden Endorphine ausgelöst, die dem betreffenden Menschen Lust bereiten (und schon ist mir schlecht)
-Sie töten nicht
-Den Menschen ist allgemein bekannt, dass sie existieren (WTF, Casts?!)
-Sie besuchen alle schön artig das Vampirinternat
-Sie glauben an die Göttin Nyx (was ich schon als persönliche Beleidigung empfinde. Ein gläubiger Vampir ist meiner Meinung nach ein Widerspruch in sich. Aber dazu kommen wir später)
-Sie haben superspeschiölige Fähigkeiten
-Sie setzen sich aus Nutten und ihren Anhängseln zusammen und nennen sich dann eine matriarchalische Gesellschaft (das ist ernsthaft schlimm. Mein Brechreiz kehrt zurück)
-Sie kriegen im Sonnenlicht Kopfschmerzen (…)
-Sie haben einen obertollen Vampirrat
-Sie schreiben sich „Vampyr“ (ernsthaft? ERNSTHAFT?!)

Und da hört bei mir echt alles auf. Zum Vergleich hier noch einmal das gängige Vampirbild, oder zumindest das, was ich im Kopf habe und das früher mal als gängig bezeichnet wurde.

-Sie sind von der Gesellschaft isoliert (und das hat einen verdammten Grund)
-Sie trinken Menschenblut und haben keine Hemmungen, ihre Opfer zu töten
-Sie glauben weder an Gott, noch an Nyx, noch an sonst irgendwas, weil sie Monster sind. Monster.
-Sie sind Jäger, keine Witzfiguren, die mit irgendwelchen Tricks arbeiten müssen, um an ihr Abendessen zu kommen
-Sie sind den Menschen in jeder Hinsicht überlegen
-Sie sind sterblich und verbrennen im Sonnenlicht. Keine Diskussion.
-Es gibt keine Hierarchie. Der Stärkste überlebt
-Sie sind Einzelgänger
-Sie nehmen sich was sie wollen, ohne Rücksicht auf Verluste

Das sind in meinen Augen Vampire. Klingt erstmal ziemlich brutal, aber darum ging es bei Vampiren ja immer. Das ist das, was sie immer so anziehend und faszinierend für die Menschen gemacht hat. Und dann kamen Stephenie und die Casts und haben das durch den Dreck gezogen. Ich möchte damit nicht die Autorinnen angreifen, keineswegs. Stephenie Meyer hat einen exzellenten Schreibstil, ich habe „Seelen“ von ihr verschlungen und fand es wirklich toll. Und die Casts... Na ja, ich finde es teils etwas fragwürdig, was sie schreiben – beziehungsweise, wie sie es schreiben. Das ist teils schon ziemlich heftig, jemandem, der etwas Anspruchsvolles sucht, würde ich es dann doch nicht empfehlen, aber so für zwischendurch ist es ganz nett. Aber was sie aus den Vampiren gemacht haben, finde ich schauderhaft. Um das Grundproblem nochmal in zwei Worten zusammenzufassen:
Sie glitzern.

Freitag, 28. Dezember 2012

A night person's daily problems


Dass ich ein Nachtmensch bin, dürfte so ziemlich jedem hinreichend bekannt sein. Die Nacht ist einfach perfekt geeignet, wenn man gerne schreibt, zeichnet oder einfach nur irgendein sinnloses Spiel zocken möchte. Deswegen schätze ich das wirklich. Nachts ist man vollkommen ungestört, hat seine Ruhe, wird nicht gestört – denn wer würde schon um diese Uhrzeit etwas von einem wollen? Diese Ruhe ist wirklich etwas besonderes, das Beste, um sich kreativ zu betätigen. Und man muss bedenken, die Nacht ist lang. Das ist alles Zeit, die man nicht ungenutzt verstreichen lässt.

So viel zu den Vorteilen. So schön das alles auch klingen mag, Nachteile gibt es leider noch mehr, weshalb es wirklich störend ist, wenn man sich erst gegen Mitternacht wirklich wohl in seiner Haut fühlt.
Zunächst einmal ist es verdammt unpraktisch. In den Ferien einfach nur toll, aber ansonsten... Der Schulbeginn ist nämlich leider nicht auf 23 Uhr angesetzt, sondern auf acht Uhr. Dementsprechend gehe ich während der Schulzeit jeden Tag um 22 Uhr ins Bett. Vielleicht ist das etwas früh, wenn man bedenkt, dass ich bald sechzehn werde, aber eigentlich eine vernünftige Regelung. Das Problem ist nur, dass mein Körper das anders sieht. Um diese Uhrzeit bin ich noch hellwach. Immer.
Ins Bett gehe ich natürlich trotzdem, denn das ist einem gesunden Schlaf immer noch am förderlichsten, nicht wahr? Und dann geht es los, das Warten. Ich liege da einfach nur rum. Und nein, ich schlafe nicht nach zehn Minuten ein. Obwohl, manchmal schon, wenn ich Glück habe, aber das ist eher die Ausnahme und impliziert, dass mein Tag extrem anstrengend war. Irgendwann schlafe ich natürlich ein, ja. Um am nächsten Morgen total verpeilt und müde aufzustehen. Gegen viertel vor sieben. Und dann ist der Tag gelaufen.
So gesehen ist das mit der Schule wirklich für die Katz, jedenfalls mit den Uhrzeiten. Ich gehe gerne zur Schule. Sehr gerne sogar. Ich nehme sogar zusätzliche vier Stunden am Physik- und Werte und Normen-Unterricht der neunten Klasse teil, einfach nur, weil ich Spaß daran habe. Aber dadurch, dass ich so früh aufstehen muss, empfinde ich das ganze doch als störend. In England, Schweden und Japan waren die da flexibler, der Unterricht beginnt immerhin erst gegen neun Uhr. Das ist ein Anfang.
Tatsächlich ist es so, dass ein Nachtmensch nichts dafür kann, wenn er ein solcher ist. Einige haben eventuell schon mal von der Studie zu diesem Thema gehört. Laut dieser Studie gibt es so genannte A-Menschen und – quasi als Gegenpol – B-Menschen. Letztere machen einen Anteil von 15-25% der Gesamtbevölkerung aus. Das Problem ist nur, dass man als B-Mensch wirklich nicht in die Gänge kommt. Es gibt mehrere Lösungen, wie zum Beispiel die eiskalte Dusche nach dem Aufstehen oder meinen geliebten Kaffee, aber ist das wirklich so effektiv? Wer sich für die Thematik interessiert, kann hier nochmal alles nachlesen.

Aber gut, jetzt sind Ferien und die gilt es zu genießen, denn sie bedeuten Freiheit für B-Menschen. Da kann man es sich schon mal leisten, bis spät in der Nacht an einer Geschichte zu schreiben oder sich anderweitig zu beschäftigen, denn schlafen darf man ja bis in die Puppen. Noch so ein Punkt: Als B-Mensch ist es extrem schwer, rechtzeitig aufzustehen, um mit der Familie zu frühstücken – wenn man das vor dem Mittagessen überhaupt schafft! In diesem Sinne:

SEIZE THE NIGHT!

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Stilblüten

Hallo meine Lieben,
heute befassen wir uns mal mit einer schönen Sache, den beliebten Stilblüten. Niemand ist perfekt - und gerade mir und meinen Freunden unterlaufen im Chat immer wieder ein paar Tippfehler. Die schönsten, die mir gerade so einfallen, möchte ich euch nicht vorenthalten. Hier meine ganz persönlich Top 3.

3. "Wir machen Rachlette."

2.  "Wir heben ein Auto. Dein Auto!"

1. "Ich hab Rost und Wasser geheult..."

Vielleicht ist es gar nicht so lustig, aber ich hab Tränen gelacht, von daher musste ich es einfach mal eben posten.
Cya!

Dienstag, 25. Dezember 2012

Trolling on highest Level

Soo, der liebe Willowfield hat einen kleinen Jahresrückblick verfasst, zu dem ich mich ganz kurz äußern möchte.

Erstens:
"Aber auch gute Neuigkeiten sind zu vermelden, so sind in diesem Herbst auch neue Beziehungsburgen aus dem goldenen Sand des Lebens gebau…nennen wir es geglubbybatscht worden (Ihr beiden dürft euch jetzt angesprochen fühlen, viel Glück nocheinmal “Sie beide dürfen die Braut jetzt küssen”)."

Vielen lieben Dank, ich hab mich echt gefreut, das zu lesen. Lieb von dir!

Zweitens:

Allen Lesern dieses Blogs, und auch denjenigen, die sich gerade über die Rechtschreibung (meines Blogs) Wortwiederholung! echauffieren und aufgrund ihrer Korrekturlaune Dieses Wort existiert nicht! schon den Monitor Rrot angestrichen haben, wünsche ich ein fröhliches neues Jahr.

Cya!