Mittwoch, 26. Juni 2013

Noch sechs Wochen!

 Warnung: Der Inhalt dieses Posts ist zum Teil ernst gemeint und nicht für User geeignet, die sich einfach nur lustiges Zeug angucken wollen. Wer damit nicht umgehen kann, überspringt beim Lesen einfach den Teil zwischen den Linien. Dies ist möglich, indem ihr entweder nach unten scrollt oder die Tastenkombination Alt + F4 verwendet, um direkt nach unten zu springen.
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Meine Ferien haben diesmal ziemlich tränenreich angefangen. Am Zeugnis lag es nicht, das ist okay, aber ich und all meine Klassenkameraden haben heute die Sekundarstufe I abgeschlossen – was bedeutete, dass unsere Klasse durch das Kurssystem getrennt wird. Dass keiner von uns glücklich darüber war, ist vielleicht nicht selbstverständlich, bei uns aber so gewesen. Wir waren wirklich eine tolle Klasse, haben viel Spaß zusammen gehabt. Es gab niemanden, den ich wirklich gar nicht leiden konnte, und ich glaube, den meisten anderen ging es genau so. Sicher, wir sehen uns wieder, wir sind immer noch auf der gleichen Schule und einige Leute haben bestimmt auch manche Kurse zusammen, aber es ist nicht das Selbe.

Als die letzte Stunde vorbei war und wir uns verabschiedet haben, haben wirklich die meisten geweint. Ja, ich auch, ich bin übertrieben emotional. Lasst mich. Wir haben uns alle nochmal umarmt und schöne Ferien gewünscht – und das war's jetzt. Sechs Jahre. So lange waren wir eine Klasse. Wenn so eine Zeit endet, geht das nicht spurlos an einem vorbei. Aber wir werden uns schließlich wiedersehen. Ganz bestimmt.
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Willkommen zurück. Ja, endlich Ferien. Was macht ein durchschnittliches Jo-chan da? Nach Norderney fahren, nach Berlin fahren, lesen, zocken, sich mit Freunden treffen. Noch sechs Wochen, wie meine Mutter mir bereits seit einer Stunden mit einem merkwürdig verzweifelt klingenden Unterton erzählt. Dabei habe ich bisher noch gar nichts angestellt. Nun ja, im Gegenzug teile ich ihr alle zwei Minuten die Uhrzeit mit, damit sie es auch ja nicht vergisst.


Inzwischen haben wir übrigens herausgefunden, wie die Bibel entstanden ist. Also, das war so: Damals, als es noch kein Internet gab, dachten sich einige Trolle, sie könnten ja mal ein Handbuch fürs Leben schreiben. Und da niemand Google hatte, waren die Angaben nicht nachprüfbar. Bähm! Kommt schon, die Erklärung ist geil, oder? Oder? High Five? Boah, kommt schon!

Freitag, 21. Juni 2013

Meine Klasse spinnt

...und zwar so richtig. Ja, bevor es den Post über die Berlin-Klassenfahrt gibt (ich habe die Fotos leider noch nicht, also verzögert sich das etwas), möchte ich euch etwas präsentieren, was wir in einer Gruppenarbeit fabriziert haben. Es ging darum, dass wir ein Gedicht um je zwei Zeilen ergänzen sollten, aber immer nur die jeweils vorige Zeile kannten. Aus Rücksicht auf euch habe ich die Rechtschreibfehler korrigiert. Viel Vergnügen.

Harter Windstoß, weicher Schnee
Gelbe Sonne, grüner Klee
Die Zeit läuft weiter, bleibt nicht steh'n
Glück wird kommen und vergehen
Freude währt nicht ewig
Der unreine Reim ist eklig.
Die Sonne scheint vom Himmel,
Ich rieche den Käse mit dem Schimmel
Wie gern würd' ich mich freuen,
Aber ich sah eine Kuh das Gras wiederkäuen.
Das Gras fiel aus ihrem Mund
Mal ehrlich, das ist nicht gesund!


Montag, 20. Mai 2013

Physikarbeit des Grauens

Hallo, meine Lieben,
ich bin mir sicher, dass jeder schon mal eine schlechte Arbeit geschrieben hat, wirklich jeder. Aber die Krönung des Ganzen hat unsere Klasse geliefert. Ich fang mal von vorne an.
An diesem Morgen kroch ich auf allen Vieren aus dem Bett, schlurfte ins Badezimmer, versuchte, das Vogelnest auf meinem Kopf in den Griff zu bekommen, schrubbte meine Zähne sauber, schlurfte zurück in mein Zimmer, zog mich an, schnauzte mein Handy an, pfefferte es aufs Bett und machte mich voller Motivation auf den Weg zum Bus.

Das Grauen erwischte uns an diesem lauen Frühlingsmorgen. Die Vögelchen zwitscherten, einige Schüler bimsten sich noch eifrig den Lernstoff ein, andere saßen völlig entspannt auf dem Flur, lachten und unterhielten sich. Ein völlig normaler Morgen also. Schließlich kam der Physiklehrer und schloss die Tür zum Raum auf, woraufhin bald Schluss mit lustig war. Wir gingen nach drinnen und setzten uns hin. Und dann holte er sie aus den Tiefen seiner Tasche: Die gefürchtete Physikarbeit. Noch bewahrten die meisten Schüler die Ruhe. Dann holte er noch die Pultteiler. Die ersten begannen, nervös auf ihren Stühlen herumzurutschen.
Das Papier raschelte leise, als die Arbeit ausgeteilt wurde. Ich sah, wie einige Schüler einen ersten Blick auf die Arbeit warfen und sich dann mit einem Blick, der entweder entsetzt oder schon leicht debil war, nach den anderen umsahen. In diesem Moment wusste ich: Okay, das wird hart. Ich schnappte mir meine übliche Ausstattung für Klassenarbeiten - ein Geodreieck, einen Anspitzer, einen Bleistift, einen Radiergummi und einen Kugelschreiber - und bereitete mich auf das Unausweichliche vor. Ein leises, panisches Fiepen entwich mir, als er die Arbeit vor mich legte. Ich tauschte einen letzten Blick mit Willowfield. Dann drehte ich das Blatt um.
Der Stift fühlte sich auf einmal ganz schwitzig an. Ich schluckte kräftig. Mein Puls stieg rasend schnell an, meine Muskeln verspannten sich leicht. Meine Instinkte schrien mir zu, dass ich fliehen sollte, aber ich blieb wacker auf meinem Platz sitzen und versuchte, mein Gehirn in den Griff zu kriegen. Okay, dann mal los. In welchem Paralleluniversum hatten wir das auch noch gleich durchgenommen? Egal, ich musste mich konzentrieren. Ein paar tiefe Atemzüge später war ich so weit, dass ich mit der zweiten Aufgabe anfangen konnte, die erste verstand ich von vornerein nicht. Aber die zweite, die sah logisch aus, das konnte ich. Irgendwas mit Erdumlaufbahn und Entfernung. Das war machbar. Ich verschwendete nur zehn Minuten damit, irgendetwas halbwegs sinnloses hinzukritzeln. Nächste Aufgabe. Als die Zeit fast um war, sammelte ich meine Blätter zusammen und gab ab. Es war sinnlos. Ich hatte maximal drei oder vier Teilaufgaben (von insgesamt acht kompletten Aufgaben) geschafft und war mir nicht einmal sicher, ob ich es auch nur ansatzweise richtig hatte. Dann verließ ich den Klassenraum.
Die nächste Physikstunde kam schneller, als uns lieb war. Wir saßen angespannt auf unseren Plätzen. Keiner rührte sich, als der Lehrer begann, irgendetwas zu erklären. Schließlich wagte ein Held, die Hand zu heben und zu fragen, wann wir denn die Arbeiten wiederbekommen würden. Stille. Man hätte eine Stecknadel fallen lassen können und es hätte sich angehört, als habe jemand geschossen. Dann ein erleichtertes Raunen, als der Lehrer verkündete, er sei noch nicht fertig. Zum ersten Mal. Normalerweise wollen wir unsere Arbeiten so schnell wie möglich wiederhaben. Aber dieses Mal war anders. Auch wenn man uns eigentlich nichts vorwerfen konnte, immerhin hatten wir es probiert. Ehehe.
Beim nächsten Mal jedoch blieben wir nicht verschont. Wir sahen auf den ersten Blick, dass der Papierstapel, den er da (nicht) auf den Tisch knallte, nur eines sein konnte: Unsere Arbeiten. Der Geruch von Angstschweiß hing in der Luft, als er nach einem Stück Kreide griff und eine Tabelle an die Tafel malte und zu sprechen begann. Kaum einer hörte richtig zu, alle Augen waren auf die (nicht anwesenden) unscheinbaren Blätter geheftet, die nur eines bedeuten konnten: Unser Verhängnis. (Nein, er hatte die Arbeit nicht dabei, nur unsere Noten.) Erst, als er begann, den Notenspiegel anzuschreiben, richtete sich die ganze Aufmerksamkeit auf ihn.
Es geschah genau das, was wir erwartet hatten. Das, womit wir gerechnet hatten, seit der letzte seine Arbeit abgegeben hatte. Wir sind insgesamt fünfundzwanzig Leute in unserer Klasse. Es gab sieben Sechsen, sechs Fünfen und genug Vieren, um den Durchschnitt noch ein bisschen runterzuziehen. Dieser lag insgesamt bei 4,6. Wunderbar, nicht? Und das, obwohl die Arbeit zwei Mal (!) geliftet wurde. Ich hatte übrigens eine knappe Fünf, auf die ich immer noch sehr stolz bin. Ganz ehrlich, ich hätte mir keine mehr gegeben. Und die Arbeit? Die schreiben wir noch einmal.
 <sarcasm> Schlimm, nicht wahr? </sarcasm>

Sonntag, 5. Mai 2013

Universität free-to-play


Hallo, ihr Lieben,

am Donnerstag war jemand von der Universität Oldenburg an unserer Schule. Beim Abendessen haben Rike und ich das ausführlich besprochen – und irgendwann hat sie den Fehler gemacht, einen Bezug zu meinen geliebten MMORPGs herzustellen (AION lässt grüßen). Am Ende ist folgende Liste zustande gekommen.

  • Die Punkte, die man für seine Leistungen bekommt, sind XP
  • Der Professor ist Dumbledore
  • Der Professor ist kein Gildenmeister/Magier
  • Ich darf nicht im Hörsaal fliegen
  • Ich darf meine Alchemie-Skills während der Vorlesungen nicht einsetzen
  • Ich darf kein Schwert mit in den Hörsaal bringen
  • Ich darf keine Rüstung benutzen
  • Ich darf keinen Zauberstab mitbringen
  • Ich kann nur zwei Mal leveln
  • Die anderen Studenten sind keine NPCs
  • Man kriegt nach den Quests nur XP, sonst keine Belohnungen
  • Man hat nur ein Leben
  • Ich kann keine Magie einsetzen
  • PvP ist nicht möglich
  • Skills können nicht eingesetzt werden
  • Alle Studenten im Hörsaal gehören zur gleichen Gilde
  • Nach dem Erreichen von Level zwei wird man aus der Gilde geschmissen
  • Der Final Boss ist der zukünftige Arbeitgeber
  • Man wird extrem schnell gebannt
  • Man kann keine Teleporter verwenden
  • Es gibt keine Möglichkeit, seine Skills mit Extraitems hochzuleveln

Wenn man diese Regeln ignoriert, kommen die netten Männer mit den weißen Jacken. Befolgt diese Tipps und ihr werdet euer Studium definitiv überleben.

Montag, 22. April 2013

Meine süße kleine Sammlung

Howdy,
hier gibt es jetzt ein bisschen Stuff, der sich bei mir in den letzten Wochen angesammelt hat.


Dumme Werbung ist dumm. Ja, die meinen das ernst. Ja, das ist bescheuert. Sehr bescheuert.


Cleverbot, mein alter Freund, du hast so was von Recht.

Das mit dem Cybersex bekomme ich nicht so wirklich auf die Reihe... Na ja, das war's auch schon. Hab ich alles selbst gefunden/getrollt. Muhaha.

Donnerstag, 11. April 2013

Harry Potter und das Burnout-Syndrom

So, ihr Lieben,
lang ist's her, aber in letzter Zeit ist auch nicht so viel passiert, und Nonsense würde ich n... ... ... Nur in den Ferien bloggen. Und ja, das war glatt gelogen.
Hier jedenfalls ein kleines, nicht nennenswertes Update und ein winziger, ganz dezent auf dieser Seite versteckte Hinweis auf eine kleine Parodie, die ich zum malträtiertesten existierenden Fandom geschrieben habe.

HIER. HIEEEEER!

Uhm, ja. Das war es eigentlich auch schon. Sorry, dass es nur so kurz ist, ich verspreche, dass das nicht zur Gewohnheit wird, es passiert momentan nur wirklich nichts, was ich hier verwursten könnte. Aber hey, das ist bestimmt kein Dauerzustand!
Cya!

Freitag, 5. April 2013

#OpFreeKorea


Dass die Situation in Nordkorea momentan mehr als nur ein bisschen angespannt ist, dürfte hinreichend bekannt sein. Nicht nur, dass Südkorea – mal wieder – der Krieg erklärt wurde, auch den USA wurde inzwischen mit einem Atomangriff gedroht. Und auch, wenn einige jetzt vielleicht das berühmt-berüchtigte „Was geht uns das an?“ auf der Zunge liegen haben, kommen selbst diese Kandidaten zu dem Schluss, dass man Verbrechen gegen die Menschlichkeit weder hinnehmen noch akzeptieren sollte. Mal abgesehen davon, dass wohl niemand über einen Krieg glücklich wäre, richtig?
Etwa das Gleiche dürften sich auch die Jungs (und Mädels) von Anonymous gedacht haben, denn nachdem sie Nordkorea bereits vor einigen Tagen mit einer derartigen Aktion drohten, haben sie sich nun tatsächlich eingeschaltet, mehrere Propaganda-Websites lahmgelegt und sowohl den Flickr- als auch den Twitter-Account gehackt, wo bereits mehrfach Bilder gepostet wurden, die den Staatsführer Kim Jong-Un lächerlich machen. Doch nicht nur das, Anonymous schaffte es auch, das Internet in Korea zugänglich zu machen. Das ganze Projekt läuft unter dem Namen #OpFreeKorea.
Warum ich euch das alles erzähle? Ja, ich weiß, dieser Blog zeichnet sich nicht gerade durch seine Seriosität aus, im Gegenteil, ihr wundert euch vermutlich, dass ich das Wort überhaupt buchstabieren kann. Aber das Thema ist mir (und vermutlich nicht nur mir) wirklich wichtig, deshalb gibt es zur Abwechslung doch mal einen ernst gemeinten Beitrag meinerseits. Deal with it or GTFO.
Seitens Nordkorea gab es kein Statement zu den Hackerangriffen, wäre ja auch ziemlich peinlich, zuzugeben, dass man sich nicht wehren konnte. Noch peinlicher wäre es, bestätigen zu müssen, dass Anonymous 15.000 aus dem Intranet der Propagandaseite Uriminzokkiri erbeutet haben.
Die Frage, die sich jetzt stellt, ist die, ob das Vorgehen von Anonymous effektiv ist. Sicher, die lustigen Bilder wurden sicher von einigen Bewohnern Nordkoreas eingesehen, aber reicht das aus, um die Unruhen zu beenden? Die Hacker haben gedroht, die erbeuteten Daten zu löschen, sollte Kim Jong-Un nicht zurücktreten und endlich eine Demokratie zulassen, aber lässt sich der Diktator wirklich davon beeindrucken? (Pro-Tipp vom Onkel Willowfield: Noch klüger wäre es, die Dateien erst zu leaken und dann zu löschen.)
Sicher, die Botschaft ist eindeutig, gleichzeitig allerdings eine eindeutige Provokation. Einerseits ist das zwar schlecht, aber andererseits – was will er denn machen? Anonymous finden? Klar doch, viel Spaß. Zu hoffen steht nur, dass er seinen Ärger darüber weder an den USA, noch an Südkorea auslässt.
Natürlich sind schon in diversen Foren heiße Diskussionen im Gange. Was mich überrascht hat, als ich die Kommentare durchgelesen habe, war die Tatsache, dass viele User die USA für die momentane Situation verantwortlich machen! Lest euch das hier mal durch.

Ziemlich schräg, huh? Und es geht noch besser: Nordkorea habe ja gar keine andere Wahl, weil es immer als die böse Diktatur dargestellt würde und müsse sich jetzt eben wehren! Ich meine, an sich ist die Situation eindeutig, aber dass man da auf solche Verschwörungstheorien kommt... Nun ja, ihr kennt mich, wenn ich jetzt anfange, mich darüber aufzuregen, werden wir vor morgen nicht fertig, also lasse ich den Post für sich sprechen. Wer Interesse daran hat, die Botschaft von Anonymous zu lesen: This way!
Den Schlusssatz sollte man sich meiner Meinung nach wirklich zu Herzen nehmen.